— Die Gedanken sind frei

P1070135 ja, hier ist er nun. Moppi und Wolfe haben sich wahr­schein­lich schon gewun­dert „was das wie­der dau­ert Herr Fischer“ — aber hier ist er nun, die sagen­hafte, unglaub­li­che und natür­lich genau so gesche­hene Geschichte von drei Stu­den­ten, die auf Reise gehen.

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Die img_0291 Nacht war super, ich habe rich­tig ent­spannt geschla­fen, wohl wis­send, dass Julia mit mir die­sen Tag zurück nach Eckern­förde wan­dern wird. Sie wird direkt aus dem Not­arzt­dienst kom­men, mit dem Auto nach Eckern­förde fah­ren und dann mit der Bahn wei­ter nach Süd­er­bra­rup, um von dort mit dem Taxi bis zu mir auf den Cam­ping­platz vor­zu­fah­ren. Gemein­sam machen wir uns dann auf den wei­te­ren Weg. Das wird ne tolle Sache.

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Die img_0171 Wan­de­rung sollte am drit­ten Tag wei­ter gehen. Das Berg­fest liegt bereits hin­ter mir und schon packe ich meine Sachen zusam­men. Die Nächte wer­den deut­lich bes­ser, sowohl bezo­gen auf meine Schmer­zen, als auch auf die „Feuch­tig­keits­bil­dung“ im Zelt. Die fällt jetzt näm­lich gar nicht mehr auf, weil ich das Zelt peni­bel abspanne. Trotz­dem muss ich zum Bei­spiel die Innen­seite des Außen­zel­tes in den Kirsch­baum zum Trock­nen hän­gen, auf Feuch­tig­keit im Zelt habe ich keine Lust.

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Der img_0091 zweite Tag fing schon rich­tig scheiße an. Mir tat alles weh, was weh tun kann. Meine Hüfte schmerzte, ein rie­si­ges Häma­tom war auf dem Hüft­kno­chen zu sehen, aua. Ich konnte die ganze Nacht nicht pen­nen, trotz mega­be­que­me­rul­tra­teu­rerund­di­cker Matratze. Dazu der eis­kalte Wind, der genau von der Ost­see auf mein Zelt knallte. Weil ich ja mega müde und kaputt ins Bett gefal­len war, hatte ich ganz ver­ges­sen mein Zelt rich­tig abzu­span­nen. Die Quit­tung folgte dann in der Nacht. ALLES war klamm und nass. Selbst der Schlaf­sack war benetzt mit einer feuch­ten Schicht. Naja, nützt ja nix, muss ich durch. Das Gehen war rich­tig schmerz­haft, Ich schlich quasi zum Waschen in die Dusch­ka­bine, war zum Glück nicht so weit weg.

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Lange img_9879 schla­fen konnte ich, trotz Fei­er­tag, nicht wirk­lich. Auf ging es mit dem Bus zum Kie­ler Bahn­hof und von dort wei­ter nach Eckern­förde. Der Tag fing schon super an, als mich jemand für 4 EUR auf seine „Quer-Durchs“Land-Ticket“ mit­ge­nom­men hat. Wir haben dann auch in der über­füll­ten Bahn ganz nett gequatscht. Er kommt gebür­tig aus Russ­land und lebt seit sei­ner Kind­heit in Schles­wig, lebt und wohnt jetzt aber in Ber­lin. Natür­lich hat er seine Fami­lie besucht, wie sehr viele, naja… wenn sie nicht gerade Urlaub machen oder wie ich, wan­dern gehen.

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