— Die Gedanken sind frei

Julia und ich haben uns mal ein paar Tage frei genom­men, um mal wie­der in den Harz zu fah­ren. Schon im Januar haben wir uns das vor­ge­nom­men, doch erst Ende März hat es dann mit einem gemein­sa­men Ter­min geklappt. Ich stehe kurz vor dem Beginn des zwei­ten Semes­ters, Julia braucht auch mal ein paar Tage, um den Kopf frei zu bekommen.

weiterlesen

Schon im letz­ten Jahr habe ich mir für 2011 eini­ges vor­ge­nom­men. Das Stu­dium gut zu beste­hen, jeden­falls das erste Semes­ter eini­ger Maßen gut rum zu bekom­men, zu wan­dern und so eini­ges mehr. Der Punkt mit dem Wan­dern hatte mich nicht los gelas­sen, sodass ich ste­tig auf der Suche nach einer Her­aus­for­de­rung war. Es sollte etwas gro­ßes sein, irgend etwas für den Som­mer. Am liebs­ten in Schwe­den. Als ich dann diese Begriffe in Google ein­ge­tippt habe und auf enter gedrückt hatte, wurde mir sofort der Fjäll Räven Clas­sic angezeigt.

weiterlesen

Sodele, nach dem gan­zen Semester-Stress und Klausuren-Marathon sitze ich jetzt im Café Willy B. in Erfurt und hacke diese Zei­len in mei­nen Lap­top. Meine Klau­su­ren sind soweit ganz gut gelau­fen, wir haben sogar schon unsere Ergeb­nisse bekom­men, die das gute Gefühl im Bauch promt wider­spie­geln. Mein Gefühl hatte mich da also nicht ver­las­sen. Anders sieht es da mit mei­ner Freun­din aus *schnief*. Sie ist mal eben für drei Wochen nach Afrika geflo­gen. Soli­da­ri­scher Ein­satz bei den Mas­sai in Kenia. Ich gönne es ihr, aber dass sie dann auch noch ne Trekking-Tour macht, unver­schämt :) so ganz alleine, ohne mich…

Nutze ich die Zeit anders und besu­che ein paar liebe Freunde und die bucke­lige Ver­wand­schaft. Die sit­zen lei­der nicht im Nor­den, son­der irgend­wie alle süd­lich der Elbe. Also Sachen packen und auf nach Erfurt, die liebe (Ersatz-)Mutti besu­chen und ein paar schöne Tage hier in Erfurt ver­brin­gen. Wei­ter geht es dann am Sonn­tag zu mei­nem Onkel und sei­ner Fami­lie nach Leip­zig. Man man, was freu ich mich ‘n Ast ab, das wird — um es mit den Wor­ten von Bar­ney Stin­son zu sagen — legen… es kommt gleich, denn die nächs­ten Tage wer­den gran­dios… där. Oh, ich liebe How I Met Your Mother. Am Mitt­woch kom­men übri­gens wie­der die neuen Fol­gen der 5. Staf­fel auf Pro­Sie­ben, nicht verpassen!

weiterlesen

foto-am-12-06-2010-um-12-12 Das war sie also nun, die „Aus­zeit“, die mein Leben neu sor­tie­ren sollte. 67 Tage Leben und Arbei­ten auf einem Süd­ti­ro­ler Berg­bau­ern­hof lie­gen hin­ter mir, 67 Tage vol­ler neuer Erfah­run­gen und Ein­drü­cke, neuen Freun­den und einer neuen Sicht auf mein Leben. Am Beginn der Reise habe ich mir vor­ge­stellt, wie der Weg in die­ses neue Leben wohl sein wird. Flach, stei­nig, hüge­lig, oder gar hoch­al­pin? Wie wird mich die Fami­lie Tha­ler auf­neh­men, wie werde ich mit der Kul­tur, der Spra­che und vor allem den Anfor­de­run­gen an die harte Arbeit klar kom­men? Alles Fra­gen und Gedan­ken, die mir als Film im Kopf herum schwirr­ten. Gedan­ken, Zukunf­st­ängste und viele Fra­gen in mei­nem Kopf — als net­ter Kino­film lief er in der Haupt­vor­stel­lung — super Kopf­kino, kann ich jedem Emp­feh­len — nein, wohl eher nicht. Denn schließ­lich kommt alles anders, als man denkt…

weiterlesen

tag_01 Der Tag heute hatte zu Beginn mit einem gro­ßen Abschied zu tun. Der Abschied nach fast 10 Wochen Arbei­ten und Leben bei Fami­lie Tha­ler auf dem Berg­bau­ern­hof. Ich werd bei so was immer schnell emo­tio­nal, daher über­springe ich diese Pas­sage und beginne an der Bus­hal­te­stelle, an der mich Luis abge­setzt hat.

weiterlesen

s1120002 Wir sind voll in der Heu­ernte, sodass ich kaum Zeit finde, den Blog in der ange­mes­se­nen Form wei­ter zu schrei­ben. Heute aller­dings, dem Wet­ter sei Dank, kann ich mich für ein paar Zei­len davon steh­len und einen klei­nen Über­blick über die ver­gan­ge­nen Tage geben.

Seit ver­gan­ge­nen Sams­tag, den 05. Juni, befin­den wir uns mit­ten in der Heu­ernte. Viel­mehr sind wir gerade dabei das Heu zu schnei­den und trock­nen zu las­sen. Bau­ern Luis hat etwa 5 ha Wiese, die Stück für Stück abge­mäht wird. Die Hälfte wer­den wir in einer Woche schaf­fen, denn bis zum 13. Juni werde ich noch auf dem Hof sein und helfen.

weiterlesen

img_0294 Ja, ihr habt rich­tig gele­sen. Heute stand nun end­lich mal das Höl­len­tal auf dem Pro­gramm. Es ging es schon um 8.00 Uhr in der Früh vom Berg­bau­ern­hof. Den Weg hin­un­ter nach St. Pan­kraz kenne ich mitt­ler­weile wie aus dem FF. Nor­ma­ler­weise dau­ert der Weg hin­un­ter ca. 50 Minu­ten. Heute jedoch — es ist Sonn­tag — hat Simon Beeck, Mode­ra­tor bei 1Live, wie­der ange­ru­fen, um mit mir ein Inter­view für die Sen­dung „Der Tag in …“ auf­zu­neh­men. Es ist irgend­wie ganz wit­zig, wenn man aus Köln ange­ru­fen wird, um einem Radio­sen­der ein Inter­view zu geben. Nach­her hört man sich dann sel­ber im Radio und ist ent­setzt über seine eigene Stimme. Naja, jeden­falls war das Gespräch wie­der mal rich­tig lus­tig. So kam es auch, dass ich erst gegen 9:20 Uhr in St. Pan­kraz ange­kom­men bin. Denn unter­wegs habe ich noch Sepp getroffen…

weiterlesen

s1110005 Der Tag sollte so schön enden, wie er begon­nen hat. Mit Holz. Seit Tagen bin ich wie­der dabei Holz zu spal­ten, damit es die Fami­lie Tha­ler im Win­ter nicht kalt hat. Das sah auch bis etwa 17:30 Uhr so aus, bis aller­dings Helge, eher im vor­bei gehen, frug: „Willst du mal sehen, wie ein Kalb zur Welt kommt?“ — Na klar will ich ;) Darum bin ich ja auch hier… also alles ste­hen und lie­gen gelas­sen, die Video­ka­mera geholt und schnell in den Stall.

weiterlesen

s1080002 Das Tolle an Freun­den bzw. an Freund­schaf­ten ist, dass egal wie lange man sich nicht mehr gese­hen hat, und sich irgendwo oder irgend­wie wie­der trifft, die Gesprä­che schein­bar an der Stelle wei­ter geführt wer­den, an der sie vor gerau­mer Zeit been­det wur­den. Dabei ist es egal, wie weit die Freunde aus­ein­an­der woh­nen, oder wie oft sie zwi­schen­durch Mail-Kontakt hat­ten. Ein ganz beson­de­rer Freund hat mich zusam­men mit sei­ner Freun­din am Sonn­tag besucht.

weiterlesen

… oder ver­sucht es zumin­dest, aber seht selbst. Kein Mensch und kein Tier ist übri­gens dabei zu Scha­den gekommen.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
weiterlesen