— Die Gedanken sind frei

Jeder schreibt über die­ses Video, mehr als 13 Mil­lio­nen Mal wurde es bereits bei YouTube ange­klickt. Es ist zur­zeit der Ren­ner im Netz. Ich habe mir das Video jetzt auch schon nahezu zehn Mal ange­se­hen und finde es nach wie vor fas­zi­nie­rend. Nicht nur der Song ist rich­tig klasse, auch die Geschichte, die der Song erzählt ist super.

Walk Off The Earth machen in ihrer Hei­mat Kanada seit 2006 Reggea/Ska-Musik, wahl­weise in Knei­pen oder bei klei­nen Stra­ßen­gigs. Das Video fin­det ihr anbei.

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Die Party ist gefei­ert, das alte Jahr ist vor­über und die Frage steht im Raum: was ist vom letz­ten Jahr geblieben?

Im April habe ich mein iPhone ver­kauft und muss sagen, dass ich es nicht ver­misse. Ganz im Gegen­teil, denn ich genieße die wie­der gewon­nene Frei­heit! Nicht mehr Teil des Sys­tems zu sein, das ist gut für mich. Ich habe es als einen radi­ka­len Ein­schnitt in mei­nem Leben ver­stan­den. Ich wollte nicht, dass meine Freun­din mich vor die Wahl setzt «iPhone oder ich»! Im April hatte ich noch das iPhone 3G und über­legte, mir das iPhone 4 zu kau­fen. Da so etwas bei mir län­ger dau­ert und ich erst mal alles inten­siv in mei­nem Kopf (und diver­sen Excel-Tabellen) durch­rechne, kam ich im Laufe der Über­le­gun­gen zu der Frage: „Warum brau­che ich ein iPhone?“.

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Seit kur­zem lese ich die Bio­gra­phie von Steve Jobs. Ich habe sie von Julia zu Weih­nach­ten bekom­men und seit­dem nicht mehr aus der Hand genom­men. Das 700-seitige Buch ist stets bei mir, sei es als Pau­sen­lek­türe vom Ler­nen, im Bett oder auf der Couch. Ich hatte schon mehr­mals in diver­sen Buch­hand­lun­gen geschmö­kert und immer mal wie­der rein­ge­le­sen, mich dann aber gegen den Kauf ent­schie­den. Den­noch wuchs der Wunsch in mir, die­ses Buch ein­mal lesen zu müssen.

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Bezie­hungs­stö­run­gen las­sen sich auf drei Ebe­nen her­un­ter bre­chen und beschrei­ben. Stö­run­gen tre­ten dem­nach auf der Part­ner­schaft­li­chen Ebene, auf der Pro­jek­tion und in der Sym­biose auf.

Sie beschrei­ben eine Devi­anz von der „Nor­ma­len Hier­ar­chie“ im fami­liä­ren oder beruf­li­chen Umfeld.

Neh­men wir als ein­fa­ches Bei­spiel die Fami­lie, da man an ihr sehr schön den Weg von der Geburt bis hin zum Tod, die ein­zel­nen Instan­zen und des­sen Stö­run­gen beschrei­ben kann.

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Der Arsch ist das, was in die Luft muss, alles andere ist egal.“ Das jeden­falls meint Holli, als ich ihm mehr oder weni­ger ver­mit­teln will, dass ich als Stu­dent keine Knete habe, um nächs­tes Jahr viel in die Luft gehen zu kön­nen. Da blei­ben mir nur die weni­gen Flug­schü­ler, die mich durch die Gegend kut­schie­ren, ein paar Ther­mik­flüge, Seil­riss­übun­gen und das ganze Drum­herum — „Haupt­sa­che der Arsch ist in der Luft.“

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Jetzt p1070598 weiß auch ich, wie es sich anfühlt, wenn man mit einer Geburts­tags­party zu sei­nem Ehren­tag über­rascht wird. In mei­nem Fall hat Moppy die Idee bis zur Per­fek­tion aus­ge­reift und mich so gesteu­ert, dass ich auch ja nix kaputt machen kann. Auf der Seite der Teil­neh­mer – dar­un­ter Mit­stu­den­ten, Wohn­hei­mer und andere Mit­strei­ter – wies Moppy nach Aus­sa­gen mehr­mals täg­lich dar­auf hin, „dass ihr auch ja pünkt­lich da seid“.

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Der p1030608  erste Ein­trag in mei­nem Tage­buch lau­tet: „Um 3 Uhr fing es an zu reg­nen, Julia wurde wach und schickte mich raus die Wan­der­stö­cke von der Stuga holen.“ Wir waren noch nicht so abge­brüht, wie nach zwei Wochen wan­dern und hat­ten noch Sorge um unsere Wan­der­aus­rüs­tung. Gepei­nigt von dem Schick­sal, dass viele Fahr­rad­be­sit­zer in Groß­städ­ten tei­len, hat­ten wir nicht wirk­lich die Grund zur Sorge, dass uns etwas gestoh­len wer­den würde.

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Der p1030568 Nacht­zug rat­tert, aber das Schla­fen fällt leicht. Zu kaputt sind wir von der Reise. Selbst das Tref­fen um 8.00 Uhr zum Duschen bei Heidi und David las­sen wir sau­sen, obwohl uns eine Dusche gut getan hätte. Wir wuss­ten nicht, dass es die letzte Dusch­mög­lich­keit für 12 Tage sein wird. In Boden muss­ten wir den Zug nach Gäl­li­vare neh­men. Für eine so lange Stre­cke hat der Nacht­zug erstaun­lich wenig Ver­spä­tung. Zusam­men genom­men musste der Anschluss­zug in Boden nach Gäl­li­vare nur 20 Minu­ten auf uns war­ten. Schnell wur­den Lobes­hym­nen auf die Schwe­di­sche Bahn geschwun­gen, mal sehen, ob sich das bewahr­hei­ten wird.

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